TOVE
Zaida Bergroth, Fin, S, 2020, OmU. 106 min.
Die finnische Regisseurin Zaida Bergroth erzählt einen Ausschnitt aus dem Leben der finnlandschwedischen Künstlerin Tove Jannson (1914-2001), gespielt von lma Pöyst, die vor allem als Erfinderin der Mumins (deutsch) bzw. Mumintrollen (schwedisch) bekanntgeworden ist. Jannson, Tochter eines erfolgreichen Bildhauers, arbeitet als Malerin, hat aber nicht den erwünschten Erfolg. Sie folgt schließlich dem Rat von Freund*innen und Interessent*innen, ihre Zeichnungen der Mumins, für sie selbst zunächst eine Spielerei, als große Kunst anzusehen und weitere Geschichten zu zeichnen. Wie sehr auch ihr Vater, der ein Kritiker ihrer Malereien ist, sich für ihre Zeichenkunst begeistert hat, erfährt sie erst nach dessen Tod.
Neben der Kunst ist das Lieben und Begehren das zweite Thema des Films. Tove hat zunächst eine auch sexuelle Freundschaft mit einem Mann, den sie auch heiraten möchte, verliebt sich dann aber in eine sie ebenfalls begehrende Frau, die Theaterregisseurin Vivica Bandler, mit der sie auch erfüllenden Sex hat. Sie begleitet Vivica nicht nach Paris, wo diese eine neue Freundin findet. Erst bei Vivicas Rückkehr erfährt Tove, dass Vivica in der Regel nicht „treu“ ist. Tove sehnt sich sehr nach Vivica, auch Vivica kann nicht von Tove lassen. Schließlich löst Tove sich doch und findet ihre Liebe für’s Leben.
Der Film zeigt angenehm dicht an der Hauptfigur eine interessante finnische Szenerie, die nur vermeintlich im Gegensatz zur Metropole Paris steht.
Mehr über den Film und die Person findet sich beim Verleih Salzgeber: https://salzgeber.de/tove

















































