Kareem Mortimer, Bahamas 2009, 104 min., OmU Kinder Gottes spielt auf den Bahamas, jenem christlich geprägten, homophoben Sonnenparadies, auf dem Brokeback Mountain nicht gezeigt werden durfte. Der junge Kunststudent Jonny (Johnny Ferro) lernt auf der kleinen Insel Eleuthera Romeo (Stephen Tyrone Williams) kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die vor einer Zerreißprobe steht, als Romeos Familie inklusive Alibi-Frau vor der Tür stehen. Kareem Mortimers Drama erzählt gleichzeitig die Geschichte von Lena (Margaret Laurena Kemp), einer christlichen Politiker-Ehefrau, für die Homosexualität das Schlimmste überhaupt ist. Auch sie reist nach Eleuthera, um den Menschen dort Gottes Botschaft näherzubringen. Doch auch ihr Leben ist nur eine Fassade und sie muss sich hinter ihren Hass-Predigten verstecken, da alles aus den Fugen zu geraten scheint. Diese beiden Geschichten kreuzen sich, als Lena eine Petition gegen die Rechte der Homosexuellen initiiert. [gallery link="file"]]]>
Sa. 3.12. 22h "House of Boys"
anlässlich des WELTAIDSTAGES
House of Boys
Jean-Claude Schlim D/LU 2009, 128 min., DF
House of Boys ist die wilde, glamouröse und farbenfrohe Geschichte des High-School- Jungen Frank im Jahre 1984. Frank entdeckt in Amsterdam die aufregende Welt voller Sex, Tanz und Musik, nachdem er von Zuhause abgehauen ist.
Unsterblich verliebt in seinen Mitbewohner Jake durchlebt Frank die große Freiheit voller Jugend, Schönheit und Leidenschaft. Doch plötzlich wird seine Liebe auf eine harte Probe gestellt, als unvermittelt eine neue, bis dahin völlig unbekannte und tödliche Bedrohung auftaucht.]]>
Sa. 12.11. 22h "Sommer wie Winter"
Achtung: diesmal am 2. Samstag! Sommer wie Winter Presque Rien! Sébastien Lifshitz, F 2000, 97 min., OmU Eine Sommerromanze voll unschuldiger Sinnlichkeit Sommerferien in einem französischen Küstenort: für den 18-jährigen Mathieu, der mit seiner Familie angereist ist, eine Zeit seligen Nichtstuns. Das ändert sich schlagartig, als er eines Tages den gutaussehenden Cédric kennenlernt, der ihm sofort gehörig den Kopf verdreht. Zunächst hält Mathieu sich noch schüchtern zurück. Doch die gegenseitige Anziehungskraft ist zu groß, und schnell lassen die beiden ihren Gefühlen freien Lauf. Eigentlich sieht alles nach einem aufregenden Urlaubsflirt aus, doch die Beziehung der beiden gewinnt immer mehr an Tiefe und verwandelt sich schließlich in aufrichtige Liebe. Mathieu verlässt seine Familie, um mit Cédric zusammenzuziehen. Ein sensibler Film der mit herausragenden Darstellern, berauschenden Bildern und unverkrampften Sexszenen besticht.
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Sa. 22.10. 22.30h "Buddies"
im Rahmen der LesBiSchwulen Filmtage 2011:

Sa. 01.10 21.30h "Hot Hot Hot"
im Rahmen des Filmfest Hamburg 2011:
HOT HOT HOT
Beryl Koltz; LU, AT, BE 2011, 90 Min. OmU
Die Schönheit hat viele Gesichter – und ein Po unendlich viele mögliche Formen: rund, eckig, oval, flach, muskulös, prall, eingefallen. Ferdinand bleibt nichts Menschliches fremd bei seinem neuen Job in einem Sauna-Wellnesszentrum. Dabei ist der verklemmte Mittvierziger eine glatte Fehlbesetzung: Er hat panische Angst vor nackter Haut und Hitze. Doch nach und nach lösen sich seine Verspannungen, auch dank seiner vollschlanken Arbeitskollegin Mary-Ann. Ein skurriles und komisches Spiel mit Schönheitskonventionen und eine herzzerreißende Liebesgeschichte.
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Sa. 03.09. 22h “Was nützt die Liebe in Gedanken”
Was nützt die Liebe in Gedanken
Achim von Borries, D 2004, 90 Min., FSK: 16
„Liebe Nachwelt, hiermit informieren
Paul Krantz und Günther Scheller:
Liebe ist der einzige Grund,
für den wir zu sterben bereit sind.“
Berlin 1927, ein heißes Wochenende im Sommer. Die beiden Gymnasiasten Paul Krantz (Daniel Brühl) und Günther Scheller (August Diehl), feiern mit zahlreichen Freundinnen und Freunden ein rauschendes Fest in einem Sommerhaus im Grünen vor den Toren Berlins. Dabei wird getrunken, getanzt und über Poesie und Begehren philosophiert. Dem Begehren wird auch freier Lauf gelassen, sofern möglich: Denn Paul liebt Hilde, Elli liebt Paul, Günther liebt Hans und seine Schwester Hilde liebt Hans ebenfalls. Schließlich stellt sich die Frage, ob der Schwur eingehalten werden muss.
Achim von Borries hat poetische Bilder geschaffen, die Spätsommergefühle hervorrufen. Der Film, der Heterosexualität und Homosexualität als gleichberechtigte Varianten zeigt, basiert auf einer wahren Begebenheit, der „Steglitzer Schülertragödie“ von 1927. Die dritte Verfilmung einer Romanvorlage kam im Gegensatz zu den Vorläufern von 1928 und 1956 unzensiert ins Kino.[gallery link="file" orderby="rand"]
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Keine Q-Movie-Bar im August
Sa. 02.07. 22h “Hairspray”
Hairspray John Waters, USA 1988, 92 min, FSK: 6, OmU HauptdarstellerInnen: Sonny Bono, Ruth Brown, Divine und Debbie Harry Die übergewichtige Tracy Turnblad wird Star der Tanzsendung Corny-Collins-Show im Lokalfernsehen von Baltimore. Doch die bisherige Nummer Eins der Show, Amber von Tussle, fühlt sich in ihrer Rolle bedroht. Als es dann auch noch darum geht, von den Zuschauern zur Miss Autoshow gewählt zu werden, entwickelt sich ein erbittertes Duell zwischen den beiden. Hairspray ist ein komödiantisches Musical, das durch den schrillen Charme der Sechziger Jahre und einer liebenswerten Hauptdarstellerin besticht. [gallery link="file" orderby="rand"]]]>
Sa. 04.06. 22h “Caravaggio”
CARAVAGGIO Derek Jarman, UK 1986, 93Min, OmU, FSK: 12 Derek Jarmans Klassiker des europäischen Kinos ist die Verfilmung des wilden Lebens des Renaissance-Malers Caravaggio (Nigel Terry). Berühmt als Schöpfer düsterer und erotischer Werke, die seinen reichen und mächtigen Auftraggebern und Gönnern nicht selten unheimlich waren – beargwöhnt wegen seines Umgangs mit Strichern und Tagelöhnern. Er lebt in einer Dreierbeziehung mit dem schönen Dieb Ranucchio (Sean Bean) und dessen Frau, der Prostituierten Lena (Tilda Swinton), zusammen, die auch für seine berühmtesten Bilder Modell stehen. Die menage-à-trois endet mit dem tragischen Tod Lenas und Caravaggio muss sein restliches Leben auf der Flucht verbringen. CARAVAGGIO, 1986 auf der Berlinale uraufgeführt und preisgekrönt, ist bis heute ein Meilenstein der schwulen Filmgeschichte und einer der wenigen wirklich adäquaten Filme über Kunst und Malerei.[gallery link="file" orderby="rand"]]]>
Sa. 07.05. 22h “Taxi zum Klo”
Taxi zum Klo Frank Ripploh, D 1980, 95Min, FSK: 16 Eine authentische Liebesgeschichte zwischen zwei Männern. Frank ist Lehrer, Bernd arbeitet in einem Kino. Bernds Zukunftstraum ist das ruhige Leben zu zweit, mit Blumentopf und Bauernhof. Frank braucht das Abenteuer, die Sehnsucht, die Erfahrung von Grenzen. Frank ist Tag und Nacht in Berlin unterwegs, immer auf der Suche nach einem sexuellen Abenteuer. Er holt sich seine Kerle von der Klappe, aus der Männersauna, der Nacht der Großstadt. Bernd ist verzweifelt. Er bekocht Frank, wäscht ihm die Socken, bekommt aber nicht, wonach er sich sehnt: Franks Treue. Auf einem verschrobenen Tuntenball kommt es zur Eskalation … Taxi zum Klo ist ein Film, wie er schwuler nicht sein könnte, aus der Zeit vor AIDS. Ein Kultfilm – zur Neubetrachtung nach 3 Jahrzehnten als bisher unveröffentlichte, ungekürzte „Directors Cut“ Version! [gallery link="file" orderby="rand"]]]>